In den letzten Monaten wurde es ruhig um mich. Ich habe aufgehört meine monatlichen Blogbeiträge zu schreiben, weil ich das Gefühl hatte, es gäbe doch so viele die schreiben, alle Worte sind schon gesagt, wer will denn da noch etwas von mir lesen. Kennst du das? Immer die gleichen alten Zweifel, ob das was ich zu geben habe, wirklich wertvoll genug ist, um es zu teilen. So habe ich mich ein wenig zurückgezogen und für mich überprüft worauf es mir in diesem neuen Jahr ankommen soll. Welchen Mehrwert will ich für andere Menschen haben, welche Werte sind mir wichtig, was will ich leben, wer will ich sein, welche alten Gedanken und Zweifel sind noch immer in mir und in was will ich am Tag meine Energie stecken.

Ich fand die Antworten die mir kamen überraschend, denn das Schreiben erfüllt mich, es sortiert meine Gedanken und Gefühle, schon allein deshalb ist es wertvoll. Ich selbst lese sehr gerne die Beiträge der anderen Blogger und finde sie nährend, interessant und hilfreich. Oftmals erinnern sie mich an Wissen, das zwar in mir ist, jedoch ab und an in Vergessenheit gerät. Trotzdem habe ich den Anspruch an mich, komplett neue und am liebten bahnbrechende, noch nie dagewesene Inhalte zu bieten.

Ich komme also nach wie vor schnell in das alte Vergleichen. Ich vergleiche mich und das was ich zu sagen hätte mit dem bereits Gesagten und komme zu dem Schluss, dass meines weniger wert sein könnte und daher nicht relevant. Kennst du das? Dabei kann das was du sagst wirklich heute den Unterschied machen! Nicht nur das es für dich selbst nährend ist, es kann ganz maßgeblich für jemand anderen sein.

Wie oft sagst du Dinge nicht, weil du glaubst, sie seien nicht wichtig genug? Wie oft verlässt du dich dabei selbst und nimmst dem Anderen ein sehr wertvolles Geschenk? Ich meine auch die Worte in dir, vor denen du dich manchmal fürchtest, weil sie direkt und ehrlich wären, weil sie vielleicht zu Unfrieden führen könnten. Wer weiß, wie wichtig sie wären – nicht nur für dich, sondern auch für den anderen. Ich möchte sicherlich nicht dazu motivieren, alles was sich so in uns zeigt dem anderen einfach um „die Ohren zu hauen“. So lange die Worte aus deinem Herzen kommen und dennoch liebevoll ausgedrückt werden, mit Bedacht und in Verbundenheit von Herz und Kopf, können sie sehr hilfreich, unterstützend, aufweckend und motivierend sein. Natürlich ist es gut zuvor für dich selbst zu überprüfen, ob und warum du vielleicht gerade einfach in Resonanz mit jemandem gehst, das Thema jedoch bei dir und in dir liegt. In diesem Falle macht es natürlich Sinn erst einmal in sich hinein zu fühlen und selbstehrlich hinzuschauen, um anschließend das auszudrücken, was für euch beide ein Mehrwert sein kann.

Im Grunde ist mir aufgefallen, dass ich die alten Zweifel, den überhohen Anspruch an mich und den Vergleich nur nutzte, um eine Ausrede zu haben, mich nicht zeigen zu müssen, weil mir in dieser Zeit einfach nach Rückzug war. Das Jahr war turbulent und es gab so viele Neuerungen in meinem und unserem Leben. Wir haben uns viel gezeigt im letzten Jahr, Schönes, Aufregendes und auch nicht so Schönes erlebt und das durfte erst mal verdaut werden. Diese drei „Uralt-Muster, gerne auch  Selbstsabotagevarianten genannt“ sind mir wohlbekannt und immer wieder mal gerne von mir genutzt. Darunter lag einfach das Bedürfnis nach Ruhe.

Jeder der Zweifel, hohen Anspruch und den Vergleich kennt weiß, das sich das gar nicht gut anfühlt. So durfte ich beides mal wieder bejahend fühlen und annehmen. Ich benutzte also diese Selbstsabotage Instrumente wieder einmal unbewusst, um mich schlecht zu fühlen, statt einfach direkt meinem Bedürfnis nach Ruhe nachzukommen. Das wäre der direkte, ehrlichere, einfachere und zu mir selbst liebevollere Weg gewesen.

Welches sind deine Selbstsabotage Instrumente, was liegt wirklich darunter, wonach ist dir in diesen Momenten tatsächlich, was vermeidest du damit zu fühlen, worum geht es wirklich und was nutzt du noch immer, um dich schlecht zu fühlen? Wen oder was benutzt du dazu, um deine Energie und Lebensfreude zu dämpfen. Das hört sich vielleicht komisch an, aber wir tendieren manchmal dazu dies zu tun,  weil unser Körper sich in unserem alten Energieniveau sehr lange zu Hause fühlte. Wenn wir auf dem Weg sind in das Leben, dass uns hier auf Erden wirklich zusteht, hinein in unser ganzes Potential, in unsere Herzenswünsche, unsere Lebensfreude – genau dann kann sich gerne immer mal wieder Altes und längst Überlebtes zeigen, einfach weil es so vertraut ist und uns lange gedient hat.

Je achtsamer wir mit uns werden und mit dem, was wir gerade denken und im Anschluss bereitwillig fühlen, umso schneller finden wir hinaus aus unnötigen alten Verhaltensweisen, die uns und die anderen daran hindern, das Geschenk, das ein jeder von uns für den anderen dabei hat, frei und leicht zu schenken und zu geben.

Es kann übrigens ein Teil einer schönen Routine sein, sich 10 Minuten Zeit am Tag zu nehmen und einmal einfach alles aufzuschreiben, was hochkommt um es zu ordnen und es anschließend leichter loslassen zu können. Nimm dir wenn du magst ein paar Minuten Zeit und beantworte die Fragen, die etwas in dir haben anklingen lassen schriftlich, oder lasse dir Raum, all das aus dir hinausfließen zu lassen, was gerade abfließen mag.

 

Ich wünsche dir viel Freude dabei.

 

Von Herzen alles Liebe dir,

Deine

Christina

Die dunkle Jahreszeit naht in großen Schritten und viele von uns finden das jedes Jahr wieder auf ganz eigene Weise herausfordernd. Nicht umsonst steigen Depressionsraten und auch Selbstmordgefährdungen im November und Dezember rapide an. Viele Menschen fühlen sich einsam und durch das fehlende Licht, sinkt die Stimmung und das Wohlbefinden.

Die Möglichkeiten outdoor Veranstaltungen wahrnehmen zu können, sich auf diese Weise miteinander zu verbinden und zu treffen, werden nicht mehr so angeboten und auch wahrgenommen, weil es kalt, regnerisch und ungemütlich ist. Ich hatte letztes Jahr darüber berichtet, weil auch ich immer erst mal eine Zeitlang wehmütig dem Sommer hinterhertrauerte. Ich finde es erstaunlich, wie sich das Erleben und die Wahrnehmung verändern kann, wenn wir uns verändern. Das erste Mal in meinem Leben freue ich mich auf mehr Ruhe, warmen Tee, Kerzenschein, schöne nährende Suppen und einkuscheln zu Hause auf meiner Couch.

Es ist eine Zeit des Rückzugs und der inneren Einkehr, des wieder Einsammelns all unserer im Sommer eher nach außen gerichteten Energie und das ist gut so. Die Natur macht es uns vor. Sie wirft ab, was sie im Moment nicht mehr gebrauchen kann, lässt los und zieht sich zusammen um Kraft zu sammeln und sich selbst im Frühjahr wieder neu zu gebären, auszudehnen und so zu wachsen – sich erneut zu entwickeln und weiterzugehen. Was sich also manchmal wie ein Stillstand anfühlt, ist vielmehr eine sehr wichtige und wertvolle Zentrierung auf das Wesentliche.

Ich will dich daher heute dazu einladen mal zu schauen, was du nun loslassen magst. Ich möchte dich daran erinnern auch bewusst die Ernte einzusammeln für all das, was du in diesem Jahr bereits alles erreicht und erfolgreich verändert hast!

Stell dir vor, Du wärst ein Eichhörnchen, das im Moment all das einsammelt, was es mit in seinen Winterbau nehmen mag und das gut aussortiert, was ihm nicht gefällt und was er nicht für sinnvoll hält. Schau in all deine Lebensbereiche hinein und richte dich aus, auf das was gut lief, auf die nährenden Kontakte, auf deine Erfolge, deine Veränderungen und all den Wachstum den du erfahren hast. Lass das zurück, was dir nicht mehr dient, was du nicht mitnehmen magst in deinen Rückzugsort und sortiere so die faulen Nüsse ruhig aus. Nichts anderes machen uns die Tiere und die Natur vor. Du wirst sehen, dass es sich leichter anfühlt und freudiger in dir wird. Lass die alte und irrige Vorstellung damit alleine zu sein los. Nimm Verbindung auf zu dir selbst, gehe in den Kontakt mit dir und schaue, was dir gut tun würde in der jetzigen Zeit. Was wünscht sich dein Körper und deine Seele von Dir?

Wie würde dein Herz in diese Jahreszeit gehen, was würde es sich wünschen? Wir haben uns ein paar tolle Möglichkeiten für euch ausgedacht, um diesen Winter einmal anders und gemeinsam zu erleben. Wir öffnen ab dem 1.11. unseren Herzraum und unsere Herzraum Community  für alle Menschen kostenfrei.  So kannst du dich mit neuen, frischen Ideen und Impulsen zu Körper, Geist und Seele, sowie zwei wöchentlich stattfindenen live webinaren mit uns, in dieser Jahreszeit nähren.

Für mich das allerschönste ist jedoch unser Adventskalender für die Seele „Täglich neu verliebt“, den wir dir in diesem Jahr das erste Mal schenken wollen. Ich liebe Adventskalender schon mein ganzes Leben lang, das war stets ein unverzichtbares highlight für mich. Es gibt doch nichts Schöneres, als morgens zuallererst mal zu schauen, was sich heute hinter dem Türchen versteckt und ich glaube, ich werde niemals zu alt sein, mich darauf riesig zu freuen. Vielleicht hast du Lust bei dem ein oder anderen dabei zu sein und vielleicht fällt dir sogar jemand ein, dem das ebenfalls eine Freude machen würde.

Wir würden uns sehr freuen, wenn du das mit diesen Menschen teilst, ihnen davon berichtest und so mehr und mehr Licht für alle von uns in diese wunderschöne und warmherzige Jahreszeit bringst. Mehr Infos findest du auf unserer homepage: www.herz-kopf.com/adventskalender

Du hast es in der Hand! Wir laden herzlich ein, täglich zu schauen, womit du anderen heute eine Freude bereiten kannst. Ein freundliches Wort, ein nettes Lächeln, einen warmen Kaffee oder Tee, Plätzchen oder sonstige kleine Dinge zu teilen, macht das Leben für uns alle schöner.

In diesem Sinne uns allen einen schönen und lichtvollen November, fühlt euch gedrückt und geherzt von uns!

Eure

Christina und Walter von herz über kopf

Ich finde es immer wieder spannend, wie sehr uns Menschen unsere Gedanken in unseren Gefühlen beeinflussen. Wir alle wissen das bereits und dennoch schleichen sich oftmals unwahre Gedanken über uns selbst, unsere Umwelt, die Menschen die wir lieben und das was gerade scheinbar ist, ein.
Gerade haben wir ein webinar in unserer herzraum community gegeben und hierbei das Beispiel von Thomas Edison aufgerufen, was für mich eines der schönsten Beispiele dazu ist, das wir es immer in der Hand haben unser Leben zu kreieren, so wie wir es wollen und stets Schöpfer unseres eigenen Lebens sind. Diese wahre Geschichte zeigt auf, das alles in uns steckt und ich möchte sie heute mit euch teilen.

Eines Tages kam Thomas Edison von der Schule nachhause und gab seiner Mutter einen Brief. Er sagte ihr: „Mein Lehrer hat mir diesen Brief gegeben und sagte mir, ich solle ihn nur meiner Mutter zu lesen geben.“
Die Mutter hatte die Augen voller Tränen, als sie dem Kind laut vorlas: „Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und hat keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn selbst.“
Viele Jahre nach dem Tod der Mutter, Edison war inzwischen einer der größten Erfinder des Jahrhunderts, durchsuchte er einesTages alte Familiensachen. Plötzlich stieß er in einer Schreibtischschublade auf ein zusammengefaltetes Blatt Papier. Er nahm es und öffnete es. Auf dem Blatt stand geschrieben: „Ihr Sohn ist geistig behindert. Wir wollen ihn nicht mehr in unserer Schule haben.“
Edison weinte stundenlang und dann schrieb er in sein Tagebuch: „Thomas Alva Edison war ein geistig behindertes Kind. Durch eine heldenhafte Mutter wurde er zum größten Genie des Jahrhunderts.“

Vielleicht kennst du auch diese Tage wo du zurückfällst in alte Gedanken und Zweifel. Kann ich das wirklich schaffen, bin ich auf dem richtigen Weg? Tage an denen vielleicht nicht alles so läuft, wie du es dir eigentlich gewünscht hast, obwohl du schon so viel getan und in deinem Leben verändert hast. Ich kenne solche Tage noch immer, denn wenn wir uns auf den Weg machen, authentisch zu sein, uns ehrlich zu zeigen, zu uns zu stehen und auch mal „nein“ zu sagen, wenn wir in unserem Herzen spüren, dass es sich nicht richtig anfühlt, dann kann auch mal Gegenwind kommen.
Wenn wir nicht mehr „everybodys darling“ sein wollen und uns wieder mit all unseren Ecken und Kanten zeigen, können wir unter Umständen auch mal anecken. In solchen Momenten zeigen sich gerne mal alte Glaubenssätze und Gedanken, die uns leiden lassen und die vor allem unwahr sind.

Zweifel und Selbstzweifel machen sich breit und da sind wir schon beim Thema – alte, stinkige Gedanken machen sich in uns breit. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Momente zu unserem Leben gehören und uns letztlich nur noch stärker machen. Mit jedem einzelnen Zweifel der aufkommt, können wir unsere neue Entscheidung, zu uns zu stehen und das ganze Potential zu leben, das in uns allen liegt und geweckt werden will, noch mehr stärken.
„Der Zweifel baut die Brücke zum Vertrauen“, sagen wir immer so gerne in unseren Seminaren und in diesen Momenten dürfen wir uns klar machen, das wir lediglich einen einzigen Gedanken vom Glücklich sein entfernt sind. In diesen Momenten dürfen wir kurz inne halten, in uns gehen, das Gefühl ergründen und fühlen, das sich gerade zeigen will und den Satz/Zweifel in uns erkennen, der uns gerade in alte Strudel zurückführen will. Ich sage innerlich in diesen Momenten bewusst „Stop!“ und erinnere mich daran, dass oft nur ein einziger Gedanke dazu geführt hat, dass es mir gerade nicht gut geht. Allein dadurch entkräftest du dein altes Spiel, stoppst deine alte „Abwärts-Spirale“ und gibst dir selbst einen neuen Impuls.

Probiere es einfach mal aus! Vielleicht machst du sogar ganz bewusst einen Schritt raus aus dieser alten Energie und fühlst mal wie es sich anfühlt, wenn du den Gedanken und die alte Spirale einfach hinter dir gelassen hast. Schenke dir genau jetzt dich selbst unterstützende und liebevolle Gedanken, so wie es die Mutter von Thomas Edison getan hat. Wir selbst dürfen uns in diesen Situationen, besonders wenn wir nicht eine so liebevolle Mutter hatten, heute selbst unterstützen und alles für möglich halten! Wir selbst dürfen uns sagen, dass wir zu allem fähig sind und ein großes Geschenk für unser Umfeld.
Gib den alten so keinerlei Raum mehr und nimm wahr, wie sich Dein Körper in genau diesem Moment schon ganz anders anfühlt. Vielleicht kannst du fühlen, dass du tatsächlich nur einen einzigen Gedanken vom Glück entfernt warst und alles bereits da ist. Du hast es in der Hand!
Viel Freude beim üben!

Christina und Walter von Herz über Kopf

In Liebe „Nein“ sagen   – ein wichtiges tool in Partnerschaft und Beziehung

Irgendwie ist es ja schon lustig, dass ich euch heute von der Fähigkeit berichten möchte in Partnerschaft und Beziehung liebevoll und ehrlich „nein“ zu sagen, wo wir beide gerade vor einer Woche erst hochoffiziell  vor 30 Freunden und einer Standesbeamtin freudestrahlend  „Ja“ gesagt haben.

Ich bin jedoch sehr sicher, dass wir uns niemals so klar hätten zueinander bekennen können, wenn wir nicht in den vielen Jahren des gemeinsamen Arbeitens, Lebens und Liebens beide gelernt hätten auch mal „Nein“ zu sagen. Dies fällt vielen Menschen gar nicht so einfach und begegnet uns in jeder Form der Beziehung, die wir alle miteinander in unterschiedlichen Rollen haben.

Viele von uns haben es eventuell nicht gelernt ehrlich und authentisch „Nein“ zu sagen. Schon in der Schule lernen wir eher, uns anzupassen und lieber auf unsere eigenen Bedürfnisse zu verzichten, als andere vor den Kopf zu stoßen oder zu verletzen. Oftmals wurden wir vielleicht eher dazu angehalten die innere Stimme zu überhören und brav das zu tun, was von uns verlangt wird, statt auf sie und ihre wertvollen Impulse zu hören und zu vertrauen.

Wir beide erleben es immer wieder in unseren Coachings mit Paaren, dass die Angst, Nein zu sagen, besonders in nahen Beziehungen sehr groß ist. Die Befürchtung, dann nicht mehr geliebt zu werden, ist in vielen von uns Menschen doch sehr deutlich ausgeprägt. Zudem ist da vielleicht auch eine Sorge in den Menschen, das geliebte Gegenüber mit einem Nein vor den Kopf zu stoßen und zu verletzen. Dennoch ist es so wichtig, dieses innere Nein wieder zu hören, gut auf sich und die eigenen Bedürfnisse zu achten, sie klar, deutlich und dennoch liebevoll zu kommunizieren. Es geht nämlich nicht darum, nun endlich mal seine Meinung zu sagen, sondern bei einer Frage des Partners in sich hinein zu spüren und dann ehrlich eine Antwort zu finden. Byron Kathie sagt es in ihren Worten so: „Schön, dass du fragst und…. Nein.“

Es scheint als hätte es in der Kindheit vieler Menschen auch gar nicht die Möglichkeit gegeben, NEIN zu sagen. Da war das Wort der Eltern das Gesetz auf das es zu hören galt und man hatte sich gefälligst unterzuordnen. Die am weitest verbreitete Angst ist nach unserer Erfahrung immer wieder die, verlassen zu werden. Lieber in einer schlechten Beziehung sein und bleiben, als alleine durch diese Welt gehen zu müssen, lautet oft die Devise, denn vor der Vorstellung, nach Hause zu kommen und niemand ist da, graut es vielen. Besonders dann, wenn man den eigenen Freundeskreis von früher aufgegeben hat und auch sonst der Fokus hauptsächlich auf dem eigenen Partner lag.

Man kann sich vorstellen, dass das keine gute dauerhafte Basis ist für eine Partnerschaft, sich zu verbiegen und nicht authentisch nein sagen zu können und das sich das auf das Gegenüber auch energetisch auswirkt. Ich habe mich in früheren Beziehungen oft verbogen, weil ich mich damals einfach nicht getraut habe, zu mir zu stehen. Ich habe mich dann immer gewundert, warum all mein „für den anderen zurückstecken“ nicht zum gewünschten Glück führte. Im Gegenteil. Es führte zu immer mehr Unzufriedenheit auf beiden Seiten.

Ist es doch wie eine gefühlte Abhängigkeit von der Gunst des Anderen, der dies unter Umständen spürt und das nicht sonderlich attraktiv und anziehend findet. Viel attraktiver kann es hingegen sein, ein ehrliches Nein auszudrücken und zu sich zu stehen, wenn es sowieso im Raum steht. Vielleicht ist der Partner zunächst  nicht begeistert von dieser neuen Fähigkeit, da es alte Gewohnheiten durcheinanderbringen kann. Die neue und ehrlichere Umgehensweise miteinander führt jedoch zu einem Kontakt auf Augenhöhe und zu mehr Respekt voreinander. Ich mag es gerne, wenn Walter mir sagt was er wirklich möchte und was nicht und fühle mich sehr wohl, wenn ich zu mir und meinen Bedürfnissen stehe und ausdrücke, was mir gerade wichtig ist.

Sich authentisch damit zu zeigen kann die Beziehung sogar deutlich verbessern, einander mehr Nähe bringen und zu viel mehr Ehrlichkeit miteinander führen. Stelle man sich selbst nur vielleicht einmal vor, man frage seinen Partner um etwas und wünsche sich eine ehrliche Antwort. Wie würde man sich fühlen, wenn das Gegenüber Ja sagt, obwohl er ganz klar nein meint? Das „ja“ wäre doch irgendwie fade und würde sich gar nicht so gut anfühlen, weil intuitiv wahrnehmbar ist, dass es nicht von Herzen kommt. Wir wollen euch heute eine Übung anbieten, die ihr für euch machen könnt.

Wenn du magst, schreib dir einfach mal auf, wo du in deiner Beziehung JA sagst, obwohl du eigentlich NEIN meinst. Schreib ruhig frei heraus in dem Wissen, dass du in einer Beziehung natürlich auch mal bereit bist Kompromisse einzugehen, wenn sie sich für dich gut anfühlen und du dich dabei nicht verlassen mußt. Schließlich besteht eine Beziehung immer aus zwei Menschen und es geht immer darum einen guten gemeinsamen Konsens zu finden.
Dennoch ist es wichtig, dir bewusst zu machen, wo du dich verbiegst und Dinge tust, die du eigentlich nicht willst. Genau diese Situationen führen oft zu Mißverständnissen und Kontaktverlust in Beziehung.

Wenn du die Liste fertig hast, dann schau einmal, wo und warum du dennoch Ja sagst und Nein meinst. Und sei ehrlich dir selbst gegenüber. Wovor hast du Angst? Was könnte passieren? Diese Angst gilt es kennenzulernen und sich mit ihr auseinander zu setzen. Das kannst du tun, indem du sie in deinem Körper fühlst. Ihr Raum gibst und sie nicht weiter verdrängst.

Wähle von deiner Liste den einfachsten Punkt, wo du vielleicht heute mal üben kannst, in liebe Nein zu sagen. Probiere es mutig aus. Wenn dein Partner dich sofort verlässt, nur weil du einmal Nein gesagt hast, wäre er nicht der richtige Partner und du wirst überrascht sein, wie gut das oftmals bei deinem Gegenüber tatsächlich ankommt. Sich zu zeigen und zu sich zu stehen, kann wahre Wunder bewirken. Es belebt die Beziehung und bringt frischen Wind in euer gemeinsames Sein und dabei wünschen wir Dir viel Erfolg und Freude.

 

Liebe Grüße zu Euch in diesem Sinne

Christina und Walter von Herz über Kopf www.herz-kopf.com

In unserer Arbeit als Paarcoaches und Experten erleben wir immer wieder wie wichtig es ist, die beiden wichtigsten Bedürfnisse des Partners und natürlich unsere eigenen zu kennen und zu beachten. Es ist essenziell für jede Art von Beziehung. Auch wir erleben das gerade wieder für uns selbst. Es gab Zeiten in denen wir nicht genau wussten, was unser wichtigstes Bedürfnis ist. Weißt Du es?

Die wichtigsten Bedürfnisse

Wir wollen dir kurz unsere top sechs Bedürfnisse nennen, die wir immer wieder in unseren Seminaren mit den Teilnehmern erarbeiten: Sicherheit, Vertrauen, Freiheit, Wichtigkeit/Relevanz für den Partner, Wachstum und Verbindlichkeit/Zuverlässigkeit. Natürlich gibt es viele mehr. Kannst du sie ranken in eine für dich passende Reihenfolge? Und solltest du einen Partner haben, wüsstest du welches seine beiden obersten top prio Bedürfnisse sind? Achtest du auf deine eigenen und auf die deines Partners? Die Art und Weise wie du mit deinen eigenen Bedürfnissen und denen deines Partners umgehst, sind maßgeblich für die Qualität deines Lebens und deine Beziehungen.

BedürfnisMeine beiden wichtigsten Bedürfnisse sind Sicherheit und nachfolgend Zuverlässigkeit. Sie gelten weitübergreifend für mich. Unsere Bedürfnisse sind etwas sehr essentielles, ja Überlebensnotwendiges für uns. Sie wollen wir unbedingt erfüllt wissen und es gibt viele Wege wie wir es erreichen, sie gesichert zu haben.

Wenn wir in unserer Beziehung nicht das Gefühl haben sie erfüllt bekommen zu können, suchen wir außerhalb der Beziehung. So finden wir Erfüllung bei Freunden, Familie, im Job, Süchten jeder Art oder Sport. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig. Allerdings ist es für eine dauerhaft schöne und intensive, lebendige Beziehung unerlässlich auf die Bedürfnisse des Anderen einzugehen und sie zu kennen. Auf diese Weise bleibt die Energie in der Beziehung, es entsteht Nähe und Verbundenheit, die Säulen sind stabil, weil man weiß, dass man gesehen wird.

Bedürfnisse sind verschieden

Mit meinen Top Bedürfnissen ist es ziemlich herausfordernd sich in eine komplett neue und gefühlt unsichere Situation in einem fremden Land, auf einem fremden, gerade 7m langen, unbekannten Raum, auf einem fremden Meer, für unbekannte Zeit und Ausgang einzulassen. Walter hingegen liebt das Abenteuer, nichts kann zu schnell und neu sein und seine Top Bedürfnisse sind Freiheit und Kontakt.

Da ich seine Prioritäten kenne, bin ich bereit mich auf alles was uns hier erwarten kann einzulassen, denn ich weiß, dass er wiederum Rücksicht auf meine Bedürfnisse nimmt. Wir gehen aufeinander zu und treffen uns mit einem jeweils für beide Seiten guten Konsens. Das macht Beziehung aus und lässt für beide Seiten Neues entstehen, Dinge und Ideen lebbar werden, die vielleicht sonst nicht in unserem Belief-System enthalten gewesen wären.

Wir wollen dich heute nicht nur dazu einladen, deine Vision zu schärfen, dein Belief-System auzudehnen und dir mehr vorzustellen an Möglicheiten für dich und euch beide als gestern noch – wir wollen dich zudem einladen, dir deine wichtigsten Bedürfnisse bewusst zu machen und immer deine „Gold-Version“ von Leben anzustreben. Lasse dich nicht abbringen von deinen Ideen, Wünschen und Sehnsüchten. Weder von dem was andere dazu sagen oder denken, noch von deinen eigenen Ängsten und Zweifeln. Wir kennen sie alle, haben sie selbst immer wieder und gehen dennoch täglich weiter!

Nimm dich und deine Bedürfnisse ernst – und glaube an ihre Erfüllung!

Halte für möglich, dass ALLES möglich ist! Öffne dich für neue, unkonventionelle Möglichkeiten und wertschätze dabei dich selbst und deine Lieben. Das ist das wichtigste auf diesem Weg. Immer mehr die eigene Wertschätzung zu fühlen, die Liebe für dich selbst und für alles was ist. Nimm dich ernst in deinen Bedürfnissen, öffne dich für den Schatz der in dir liegt und teile ihn mit uns allen.

In diesem Sinne sage ich „Ahoi“ von unserer neuen „Happinez“, die gerade die „Weltmeere überkreuzt, mittlerweile nach aufregenden Tagen, schon auf der Müritz und somit in heimischen Süßwasser angekommen ist und sich hier auf ein schönes, neues Zuhause freut.

Deine
Christina und Walter

Die, die mich kennen, wissen, dass ich mich tunlichst zurückhalte mit politischen Meinungen und Aussagen, einfach, weil ich der Ansicht bin, dass alles was sich im Außen zeigt, immer auch etwas mit uns selbst zu tun hat und ich zudem nicht alle Hintergründe und Zusammenhänge kenne, um ein wirklich kompetentes Statement zur Politik abzugeben. Ich glaube auch fest daran, dass die Politiker die wir gerade an der Macht haben und erleben, sinnvoll sind, um uns allen etwas aufzuzeigen, uns etwas zu lehren und sei es, für uns selbst einzustehen und die Verantwortung nicht immer auf Andere abzuschieben. Wir sind Mitschöpfer und keine Opfer. Schon oft ist mir aufgefallen, dass ich selbst sehr viel mit den Dingen, mit denen ich in Resonanz gehe, zu tun habe. Wenn ich auf etwas stark reagiere, darf ich bei mir selbst schauen. Was ist es was mich gerade so sehr an diesem Menschen stört? Warum stört mich das gerade so sehr? Was sehe ich beim Anderen, was vielmehr etwas mit mir selbst zu tun hat? Wovor habe ich vielleicht auch Angst? Als diese besagte Person an die Macht kam, habe ich sofort erst mal in mich gehen müssen, fühlen dürfen, was das in mir auslöste und es war nicht viel in mir außer Angst, Sorge und Verurteilung.  Angst, die nicht erst durch seine Wahl zustande kam, sondern eine sehr alte Angst, aus meiner Familiengeschichte heraus begründet.

Ihr wisst, dass ich am liebsten über das schreibe, was mich selbst gerade beschäftigt und im Moment sitze ich im Zug nach Hause nach Berlin und freue mich riesig darauf Walter in ein paar Stunden wiederzusehen. Schließlich haben wir uns mehr als zwei Wochen nicht gesehen, weil er auf dem Jakobsweg mit seinem Männerseminar war, während ich den Sommer, der wohl gerade Pause macht, zu Hause mit viel Coaching für wunderbare Menschen und Freizeit für mich genossen habe. Dennoch war es mir gestern sehr wichtig zu meinem Gesichtsleser Dozenten Treffen nach Frankfurt zu fahren, weil ich das  Gesichtlesen sehr liebe, als sinnvolles Werkzeug in meiner Arbeit als Seminarleiter und Coach empfinde und meine Kollegen und Lehrer mal wieder sehen wollte. Wer mehr dazu wissen mag, kann hier Infos finden. www.gesicht-lesen.de

Diese Treffen sind immer nährend und interessant und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich ein Teil dieser so alten, glücklichweise über Jahrhunderte hinweg überlieferten und hilfreichen Lehre sein darf.

Wie immer bei unseren Treffen lasen wir Gesichter und auch das von diesem im Moment sehr einflussreichen Mann aus der Politik, dem ich selbst eher mit Vorurteilen begegnete, weil er viele meiner eigenen Themen und Verletzungen antriggert. Das war mir schon lange klar, schließlich hat er mich schon ziemlich an meine alten Ängste gebracht. Wo hast du ehrlicherweise Vorurteile gegen Andere? Ich fürchte, wir sind alle nicht Vorurteilsfrei und verstecken uns manchmal in hinter der Moralkeule, die sich leicht austeilen lässt, ohne alle Seiten und Hintergründe zu kennen. Nun lasen wir also sein Gesicht, das Bände sprach und es sprach ganz anders als das was ich immer von diesem Menschen dachte. Es zeigte mir überraschenderweise eine ganz neue Seite an ihm.

Wir sagen im Gesichtlesen immer, „ein Gesicht ist wie ein Buch, mit vielen hunderten von Seiten“. Wie oft reduzieren wir des Anderen Gesicht, das ja nichts anderes als ein sehr ehrlicher Ausdruck seiner Selbst ist, auf ein bis zwei Seiten und das je nachdem wie wir ihm gesonnen sind? Entweder auf die Guten oder auch auf die Schlechten?

Zum ersten Mal sah ich bei dieser Person eine verletzliche Seite, eine, die mir näher erklärte, warum er sich wohl so aufführt. Dadurch, dass er gut trainiert ist, wahrscheinlich all sein Leben lang, eine sehr überzeugende, dominierende Maske zu tragen, war das für mich, selbst als geübte Gesichtleserin, zunächst nicht so klar ersichtlich. Ich erinnerte mich  an das, was wir immer lehren, nämlich, dass in jedem von uns ein verletztes kleines Kind ist.

Das entschuldigt nicht seine Art in der Welt zu sein, gibt ihm keinen Freischein, es erklärt mir nur warum er so geworden ist, wie er ist und warum er auf seine Art und Weise so um Anerkennung und Liebe kämpft. Ich fand es interessant, dass ich mich -was diesen Menschen anbetraf, lieber von meinen eigenen Ängsten leiten ließ, als ihm mit möglichst offenem Herzen zu begegnen.

Die Menschen, die wir ablehnen, dürfen wir am allermeisten betrachten. Und zwar mit möglichst offenem Herzen. Sie haben jede Menge Geschenke für uns. Das wissen wir ja auch bereits schon. Nur tun wir es wirklich? Ich habe mich ertappt, bei diesem Mann eine Ausnahme gemacht zu haben.

Wo machst du Ausnahmen und warum machst du sie wirklich?  Wo trägst auch du Masken und spielst Rollen? ( So wie dieser Mann?) Wo glaubst Du genau die Wahrheit zu kennen und stellst deine Wahrnehmung als eine allgemeingültige dar? Je selbstehrlicher wir sind, umso mehr kommen wir vielleicht dahinter, dass jeder einzelne von uns, doch immer wieder vielleicht auch in alte Muster fällt, selbst auch Masken trägt, Rollen spielt und einzelne Menschen lieber verurteilt, als sich wirklich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Schon alleine deshalb liebe ich unsere neue Wahlheimat Berlin. Ich habe das Gefühl und natürlich ist auch das wieder nur meine subjektive Wahrnehmung,  denn letztlich ist alles immer nur unsere subjektive Wahrnehmung, auch wenn wir manchmal glauben, sie hätte allgemeine Gültigkeit, dass jeder hier so sein darf wie er will. Eine bunte Vielfalt verschiedenster Persönlichkeiten versammelt sich an diesem für mich wunderschönen Fleckchen Erde und lebt miteinander sein ganz eigenes Leben. Das macht es auch so schön und abwechslungsreich.

Ich bin froh, dass wir in einem Land leben, wo jeder sich frei entscheiden kann, wie und wo er leben mag. In diesem Sinne wünsche ich dir heute einen wahrhaftigen Blick hinter die Masken und lade dich ein, dir selbst die Frage zu stellen, sobald sich Verurteilung oder Voreingenommenheit einschleicht, ob du vielleicht genau hier und jetzt auch falsch liegen könntest, mit dem was Du vordergründig gerade zu sehen bekommst und glaubst. Denn alles hat immer mehrere Gesichter und Seiten im Leben – das macht es auch so interessant.

In diesem Sinne, alles Liebe für diesen Wonnemonat Juli

Euer Herz über Kopf

Christina

Mein Beitrag in diesem Monat fiel mir nicht leicht. Ich hatte das Gefühl, ich hätte im Moment nichts zu sagen. Über welches Thema sollte ich schreiben, über das nicht schon oft genug geschrieben worden ist? Welchen Beitrag habe ich zu geben, der wirklich wertvoll sein könnte und nicht schon längst gegeben wurde? Ich fragte mich, woher meine plötzliche Verzagtheit kommt. Sonst sprudelt so vieles aus mir heraus, ich kann es kaum erwarten wieder schöne Blogs zu schreiben, also was ist geschehen?

Zunächst einmal bemerkte ich, dass ich mal wieder im Vergleich gelandet bin. „Vergleich ist das Ende jeden Glücks“, ein Sprichwort, das ich sehr liebe und das doch immer wieder für mich zutrifft. Wo vergleichen wir uns noch und wie fühlt sich das dann an?

Und dabei läuft es bei uns in der letzten Zeit so richtig gut. Wir haben unseren ganz eigenen Weg mit unserem „Herz über Kopf“ gefunden, uns neu und vollkommen eigenständig definiert und stehen voll und ganz hinter den Dingen, die wir in die Welt geben. Wir sind frei und unabhängig und genießen unser gemeinsames Leben. Was also ist es, das mich gerade so verstummen lässt?

Auf unserem Weg bekannter zu werden, gibt es natürlich immer auch mal wieder Stimmen, die das was wir tun nicht gut heißen, uns kritisieren und sich abwenden und ich glaube, dass beschäftigt mich noch immer. Auch wenn ich gerne unabhängig davon wäre, merke ich, wie es mich ab und an doch belastet. Ich habe euch schon oft von der 1/3 Regel berichtet. Wir können es nie allen recht machen. Das ist schlichtweg nicht möglich. Egal was wir tun, 1/3 findet es nicht gut ,1/3 ist es egal und das dritte 1/3 findet es toll. Wichtig ist in erster Linie daher, dass wir das tun was uns gefällt, hinter unseren Entscheidungen stehen, uns damit ehrlich und authentisch zeigen und uns immer mehr lösen davon, anderen gefallen zu wollen.

Gerade gestern haben wir die Dokumentation von Muhammad Ali, einst Cassius Clay, dem berühmten Boxer, gesehen und ich fand es sehr bewundernswert, wie er für seine Werte eingestanden ist, oft auch mal unangenehm war, sich deutlich positionierte, klar seine Meinung äußerte, sich gegen den Rest der Welt stellte, um sich nicht zu verraten. Es schien ihm egal zu sein, was andere über ihn dachten und dafür bewundere ich ihn.

Menschen können manchmal sehr hart urteilen und vorschnell Schlüsse treffen, ohne die gesamten Hintergründe zu kennen. Ich glaube, das ist ein menschliches Attribut, das wir alle kennen. Wir alle haben es mehr oder weniger in unserer Kindheit erlebt und sicherlich auch ab und an noch im Erwachsenenalter. Dabei ist in uns allen diese große Sehnsucht danach so sein zu dürfen wie wir sind. Weshalb hat sonst ein Film wie „Embrace“,  und viele mehr dieser Art, so großen Zuspruch?

Wir haben das große Glück in einer freien Gesellschaft zu leben. Wir haben immer die Wahl. Können unser Leben genau so leben, wie wir es uns wünschen, doch manchmal wissen wir das nicht und machen noch immer andere Menschen oder Politiker dafür verantwortlich, dass vieles in unserem Leben noch nicht so ist, wie wir es uns wünschen. Ich lade ein zu mehr Selbstverantwortung,  statt Anklage anderer.

Ich frage mich, wie oft wir selbst manchmal vorschnell urteilen und verurteilen, nicht nur andere, sondern vielleicht in erster Linie auch uns selbst. Jede Anklage an andere, sagt letztlich so viel über uns selbst aus.

Ich schaue dann gerne selbstehrlich, was mich gerade so am anderen triggert, das ich urteile oder werte und erkenne regelmäßig, dass es viel mit mir zu tun hat. Entweder sehe ich beim Anderen in diesem Moment Anteile, die ich selbst an mir nicht sehen oder haben will und darf im Grunde genau diese noch integrieren, oder ich würde es mir selbst genau so wünschen wie ich es beim Anderen sehe, erlaube es mir jedoch noch nicht und bin vielleicht in diesem Moment sogar neidisch oder missgünstig.

Bevor wir mal wieder sehr schnell im Schlüsse ziehen sind, sollten wir schauen, ob das sinnvoll ist, ob es uns und dem anderen hilft, ob es überhaupt wahr ist und warum wir so wertend sind.

Ich bleibe dabei, dass wir alle das Recht haben, genauso wie wir sind, zu sein. In jedem Menschen liegt etwas ganz besonderes und einzigartiges. Wir dürfen aufhören beim anderen zu schauen und erst einmal bei uns selbst aufräumen. Es ist manchmal eine schöne Ablenkung von unseren eigenen Themen, wenn wir uns mit Eigenarten der Anderen beschäftigen. Es könnte leichter sein, als mal bei sich selbst hinzuschauen und dennoch bringt es nicht die Lösung für unsere Themen mit sich.

Lassen wir doch einfach uns selbst und alle anderen leben und so sein wie sie sind und konzentrieren uns darauf, unser ganz individuell und wunderschönes Licht in die Welt zu bringen, so dass diese sich immer mehr erhellt und zu dem friedlichen Platz wird, der sie immer schon sein will. Das Paradies ist hier auf Erden, wenn wir es zulassen!

Wir wünschen euch für diesen Juni, der bereits die Halbzeit dieses Jahres darstellt einen offenen Rückblick auf das bisherige Jahr.

Lebst du schon das, was du dir am Anfang des neuen Jahres vorgenommen hast? Verläuft das Jahr so wie du es dir gewünscht hast? Was kannst du noch an deinem ganz eigenen Kurs korrigieren? Genießt du schon dein Leben? Bist du bei dir? Bist du zufrieden und genießt die sommerlichen und warmen Tage? Wir wünschen es dir von ganzem Herzen und verbleiben mit Herzensgrüßen. Dein Herz über Kopf

Entrümpeln und Loslassen der alten Be-schwerungen

Der Frühling naht in großen Schritten, alles sprießt und uns Menschen zieht es nach draußen in die Sonne, hinein ins Leben. Es ist Zeit zu entrümpeln, Frühjahrsputz zu machen und sich mitnehmen zu lassen in mehr Leichtigkeit. Und da sind wir auch schon im Thema. Wovon lässt du dich manchmal noch be-schweren? Worüber beschwerst du dich? Womit bist du im Moment noch im Unfrieden? Was schleppst du noch an Altem und unerledigten mit dir herum, wie einen alten und schweren Mantel?

In unserer Arbeit als Paar-Coaches erleben wir immer wieder, wie Paare sich alte, längst vergangene Erlebnisse vorwerfen. Damit beleben sie jeden Tag wieder das alte Gefühl der Verletzung, fühlen immer wieder die gleichen alten, eigentlich ja längst vergangenen Gefühle, wenn sie sie nicht täglich wieder aus der Mottenkiste ziehen würden. Kennst du das? Das machen wir natürlich nicht nur in Partnerschaft, es gelingt uns allen sehr  gut auch mit Arbeitskollegen, Freundschaften, Eltern, Geschwistern, Nachbarn – diese Liste ließe sich endlos fortführen.

Es ist sicherlich gut und wichtig Verletzungen anzusprechen, sie zu fühlen, eine neue Umgehensweise zu lernen im Miteinander, um dann weitergehen zu können. Genau dieser wesentliche Schritt fehlt jedoch manchmal in der Nachhaltigkeit, in der es ihn bedarf!

Wo hältst du noch fest an alten Verletzungen, Erlebnissen und belebst sie dadurch jeden Tag aufs Neue? Wo nährst du täglich Vorurteile, die dich selbst unfrei machen? Wo denkst du in alten Schubladen, die dich Neues und erfrischendes nicht sehen lassen?

Stell dir vor, du würdest mal kräftig durchlüften, durchreinigen, die eigene Festplatte reinigen und updaten, mal alles Alte gespeicherte löschen, was längst vorbei ist und so Platz für Neues schaffen, nicht nur in deiner Wohnung und auf deinem PC, sondern vor allem in dir.

Wir wollen noch ein bisschen provokativer werden.  Uns kommt das manchmal so vor, als wären wir alle süchtig. Süchtig nach der täglichen Dosis „shit“. Süchtig nach der alten körperlich, chemischen Zusammensetzung, die unser Körper viele Jahren gewöhnt war. Diese innerliche Zusammensetzung ist bei jedem von uns individuell und anders. Der eine kennt sehr gut Angst und Schuld, der nächste Wut und Trauer. Diese Gefühle sind wir gewohnt, wir wurden vielleicht sogar damit „groß“, wir haben sie lange erlebt und sind darin nahezu Experten. Hier fühlt sich unser Körper „zu Hause“, hier kennt er sich aus. Wir nennen das auch gerne „unser altes Ich“.

Wie sieht dein „altes Ich“ aus? Was hat es sich tagtäglich kreiert, womit hast du dich belastet und beschwert? Was ist längst überlebt? Was wäre mal an der Zeit nun wirklich loszulassen? Den immer gleichen alten Vorwurf, den Du wie eine Fahne vor Dir her trägst? Er beschwert letztlich nur dich!

Auch wir arbeiten im Moment viel mit unserem „alten ich“ und sind immer wieder erstaunt, wie viel Kraft es noch manchmal hat. Ich tendiere noch immer dazu aus allem leicht ein Drama zu machen, Angst und Druck in mir zu entwickeln, obwohl beides letztlich gar nicht nötig ist und beobachte mich gut darin.

Je achtsamer wir werden, umso schneller erkennen wir diese alten Muster, diese alten Mäntel, die es nun abzulegen gilt. Es ist nun an der Zeit den Körper mitzunehmen in eine neue Richtung, ihm das Vertrauen zu geben, das alte Zeiten vorbei sind und es nicht mehr nötig ist, sich an alten Dingen und bekannten Gefühlskonstellationen festzuhalten.

Überprüfe innere Regeln und Verbote, mit denen du tagtäglich in der Welt bist. Öffne dich für neue Möglichkeiten und Visionen, lasse Altes und beschwerendes, begrenzendes zurück und schaue mal ganz selbstehrlich, wonach du am Tag so süchtig bist. Süchtig nach künstlich erzeugtem Stress und Druck? Süchtig nach dem Gefühl des Mangels, nicht genug zu bekommen, der Idee in dir, es müsse mehr sein, es reicht nicht?

Süchtig nach Anerkennung? Süchtig nach Abwechslung, nach Neuem, nach Aufregendem? Welchen Kick fordert Dein Körper täglich ein und tut dir das wirklich noch gut, oder ist es Zeit es hinter dir zu lassen, es nun in der Sonne wegschmelzen zu lassen und dich auf das Hier und Jetzt, auf die Leichtigkeit und das schöne Leben einzulassen!

Wir wünschen dir viel Freude dabei und grüßen dich aus dem frühlingshaften Berlin.

Christina und Walter

Herz über Kopf

Ganz leicht – oder? Manchmal ist uns das nicht so klar und wir scheuen sehr vor dem Handeln zurück. Warum ist das so? Was hält uns zurück, warum kommen wir manchmal so schwer ins Handeln?

Ich glaube auch hier greifen wieder alte Muster, unreflektiert und oft sogar unausgesprochene, übernommene Regeln von anderen, die dringend mal erneuert und überprüft werden dürfen. Oftmals haben wir natürlich vielleicht auch Angst, andere mit unserem Handeln einzuschränken, zu verletzen, oder auch zu scheitern.

Zudem ist es in Deutschland irgendwie verpönt Dinge einfach mal auszuprobieren und vieles wird sofort eingeordnet  in „gescheitert oder geglückt“, dabei ist doch letztlich alles das was wir tun, nicht mehr und nicht weniger als eine Erfahrung. Wir haben schon sehr vieles ausprobiert, sind in manchem vermeintlich „gescheitert“ und haben für uns festgestellt, dass alles für etwas im Nachhinein sehr gut war.

Es hat uns viel gelehrt, uns dadurch sehr geholfen und uns so mehr und mehr unseren Weg geebnet. Handeln kann auch den Anderen ermutigen mehr ins Handeln zu kommen. Vielleicht verletzt es auch den Menschen gar nicht, für den Du Dich zurückhälst! Vielleicht wäre es auch für ihn ein großes Geschenk, wenn Du endlich ins Handeln kommen würdest!

Als ich letztes Jahr meiner Schwester eröffnete, dass ich wegziehen werde, war sie zunächst geschockt und sehr traurig. Schließlich hat sie außer mir keine Familie und ich war immer schon ihre Hauptansprechpartnerin und Vertraute, weil wir früh ohne unsere Eltern aufwachsen mussten. Dennoch war es mein Herzenswunsch und ich durfte ihm nachgehen, auch wenn es mir nicht leicht fiel. Mittlerweile wissen wir beide, wie gut es war, dass ich gegangen bin. Sie hat so viele Freundinnen gefunden, sich Ihr ganz eigenes Königreich geschaffen und ist so richtig in ihre Größe gekommen. Ich bin sicher, dass sie das nicht so hätte tun können, wenn die große Schwester weiterhin um sie herum gewesen wäre.

Zum Thema Handeln fällt mir gerade noch ein anderes, vielleicht profanes, aber beispielhaftes Erlebnis ein. Ich lieeeeebeee es, meine Beine auf den Tisch zu legen, besonders wenn wir auf der Terrasse sitzen und entspannt in die Weite schauen, einen leckeren Soja-Latte in den Händen und die Frühlingssonne auf dem Gesicht. Leider „darf man“ das nicht. Es gehört sich nicht. Tja – schade! Ich liebe es aber – und nun?

Zu einem perfekten Date mit meiner Schwester, so kürzlich geschehen, würden aber die Beine auf den Tisch gehören, das entspannt mich mega, fühlt sich einfach gut und frei an. Ihre fast dreijährige Tochter mit am Tisch, zudem noch mein Patenkind, verbot mir das innerlich. Ich wollte ja schließlich ein gutes Vorbild sein ;-). Was macht der kleine Sonnenschein zuallererst – sie legt ihre Beine auf den Tisch – völlig entspannt und selbstverständlich. Das brachte mich zum Lachen und wir analysierten mal für uns, was eigentlich so schlimm daran ist! Wenn es gut tut und Freude macht, was kann daran verwerflich sein?

Bei mir ist es die Angst mich daneben zu benehmen, es könnten ja die anderen Nachbarn sehen und sich denken.. – ja was könnten sie sich denn denken? Ist es nicht sehr häufig bei uns die Angst davor was andere denken könnten? Die Angst verurteilt zu werden? Wir lieben es da unsere „Drittel Regel“ anzubieten,  in unseren Seminaren und Ausbildungen.

Ein Drittel der Menschen wird es doof finden, ein weiteres Drittel interessiert es kein bisschen, es ist ihnen quasi völlig egal und das dritte Drittel findet es toll! Diese Regel greift letztlich bei allem was Du tust – oder eben nicht tust!

Also warum nicht gleich das tun, was uns gefällt, so wie es schon Pipi Langstrumpf so klug sagte! Wenn es uns gut tut? Wenn es uns Freude macht? Das ist doch letztlich das, was am Ende des Tages wirklich zählt! Am Ende des Tages zählt wie oft Du Freude hattest, gelacht hast, glücklich warst und Dich für das Leben begeistern konntest!!!! Ein Drittel zerreisst sich doch sowieso IMMER das Maul, so wie meine Oma zu sagen pflegte!

Und das lässt sich auf alles was mit unserem Handeln zu tun hat ausdehnen! Wir sollten das was uns wichtig ist, was uns Freude macht, wo wir in unseren Herzen einen Sog spüren können, eine Freude, ein Feuer, das sollten wir einfach ausprobieren!! Was kann schon geschehen? Was kann wirklich geschehen? Frag Dich das! Überprüfe die Realität! Die meisten Entscheidungen sind nicht in Stein gemeißelt. Du kannst sie jederzeit widerrufen, sie rückgängig machen. Erlaube Dir die Freiheit dies zu tun und es wird deutlich leichter.

Wir haben mal eine Lachcoach Ausbildung in Spanien gemacht, Walter und ich. Ich kann zwar kein Spanisch, aber war natürlich dabei. Es war unglaublich, weil die Übungen die unsere Ausbilderin uns anbot, wirklich herausfordernd waren. So durften wir in einer Übung mit Riesenohren ( ja, Riesenohren , wer es ausprobieren mag, die gibt es besonders an Fasching überall zu kaufen!) den ganzen Tag rumlaufen, Auto tanken etc. Das war sehr interessant. Was glaubt ihr was geschehen ist?

Genau! Nichts! Uns hat NIEMAND darauf angesprochen! Ist Euch das schon mal aufgefallen?? Lauf mal den ganzen Tag lang mit „Pullover verkehrt rum angezogen“, oder Hosenlatz offen, rum. Es kann durchaus sein, das Dich am Ende des Tages noch immer niemand darauf angesprochen hat! Ist das nicht interessant? Manchmal frage ich mich nach solchen Erlebnissen, ob das den Menschen tatsächlich nicht aufgefallen ist?!

Also dürfen wir uns ruhig mehr trauen, vielleicht würden sich die anderen das ja letztlich auch wünschen! Einer darf immer vorausgehen und neue Dinge ausprobieren! Es müssen ja nicht Riesenohren sein, aber schau mal, dass Du heute Deine Komfortzone verlässt und mindestens drei Dinge machst und ausprobierst, die Du sonst vielleicht normalerweise gelassen hättest!

Ihr könnt Euch also denken, wie wir drei an diesem Tag in der warmen Frühlingssonne saßen?  Strahlend, miteinander lachend, losgelöst und frei – und natürlich mit den Unterschenkeln auf dem Tisch ;-).. probierts mal aus! Es lohnt sich!

In diesem Sinne, liebe Grüße von Christina, Walter und Aurelia ( meinem Patenkind ;-))

Ihr Lieben,

mein heutiger Blog Beitrag dreht sich genau um dieses Thema. Mut. Was ist überhaupt Mut und hat „ihn“ jeder? Wie kann ich mutiger werden? Diese Fragen beschäftigen einige von uns, inklusive mir selbst. Mut brauchen wir, wenn wir Angst haben. Angst zu versagen, Angst uns zu blamieren, Angst nicht gut genug zu sein, Angst abgelehnt zu werden – und Angst ist ein leider doch sehr weit verbreitetes Phänomen.

Wir sagen in unseren Seminaren und Ausbildungen gerne, das die Angst in uns im Grunde nur unerlöste Liebe ist, da wo viel Liebe ist, ist unter Umständen auch noch viel Angst, die wieder in Liebe umgewandelt werden will. Wir dürfen also in erster Linie auch die Angst wieder annehmen und sogar lieben lernen, denn sie hat uns nur beschützen wollen und glaubt mir, ich kenne Angst sehr, sehr gut.

Wir hatten letzte Woche unseren ersten „Gedankentanken“ Auftritt vor 1200 Menschen in Berlin. Das ist das deutsche „Ted“ und wir waren sehr glücklich über die Einladung.  Obwohl wir absolut geübte Seminarleiter sind und die Bühne sehr lieben, waren wir ängstlich, weil das Format ein ganz anderes ist, als wir es in unseren Seminaren und Ausbildungen gewöhnt sind. In maximal 20 Minuten darf ein Thema auf den Punkt gebracht sein. Das ist für uns ungewohnt. Agieren wir sonst eher situativ und intuitiv, durften wir für unseren Vortrag dort alles planen, strukturieren und letztlich auch teilweise auswendig lernen, etwas was mir schon immer schwer fiel und viele innerliche Widerstände hervorrief.

Mal wieder fehlte uns im Grunde genommen zudem die Vorbereitungszeit, weil wir, wie immer, viele Projekte gleichzeitig machen  – wir lieben einfach die Abwechslung und letztlich auch die Herausforderungen, doch diesmal waren auch wir beide so ziemlich am Limit.

Drei Tage vor dem großen Event verwarfen wir unseren Vortrag und passten ihn nochmal komplett neu an, weil er besser zu uns passte, mehr von uns zeigte und unsere eigenen Themen, die wir manchmal miteinander haben, deutlicher rüberbrachte. Mutig. Und mit jedem Tag wuchs nicht nur das Gefühl das wir mutig sein dürfen, sondern auch die Angst.

Angst und Mut kommen also manchmal scheinbar im Doppelpack und beide sind hilfreich. An diesem Abend hatten wir beide große Angst zu versagen, Angst unsere Einsätze zu verpassen, Angst es nicht so rüberzubringen, wie wir es uns wünschen – und zugleich gingen wir mutig unseren Weg – und wuchsen mit dieser Herausforderung wieder einmal über uns hinaus. Dazu verhilft uns Mut. Und Mut haben wir alle!

Wir alle sind mutig, sonst wären wir nicht hier! Alleine unsere unwahren Gedanken über uns machen uns ab und an vor, wir wären nicht mutig genug! Vor jeder Mutter hier auf Erden ziehe ich meinen Hut  – denn gibt es bitte etwas Mutigeres als ein Kind zu gebären und sich dieser Verantwortung zu stellen? Ich glaube nicht!

Und sollten wir mal tatsächlich nicht mutig sein, dann lasst uns einfach so tun als ob wir es wären – „fake it, till you make it“, ist schon sehr lange eines meiner Lieblingssätze und ich hörte diesen Satz just gerade wieder von Detlef Soost auf der Gedankentanken Rednernacht.  Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

In Deutschland gibt es eine seltsame Art mit vermeintlichen „Niederlagen“ umzugehen, was es oft schwerer macht, einfach manchmal mutig zu sein, die eigene Komfortzone zu verlassen und sich auf neue Wege zu begeben!

Doch ohne neue Wege, keine neuen Orte, keine neuen Eindrücke, keine neuen Erlebnisse und erst recht keine neuen erreichten Visionen.

Ich glaube persönlich, dass es keine Niederlagen gibt! Alles  was wir erleben hat einen Sinn! Es hätte auch einen Sinn gehabt, wenn wir auf der Bühne gestanden hätten und beide sprachlos gewesen wären. Es wäre nicht mehr und nicht weniger als eine Erfahrung gewesen und in 20 Jahren sicherlich nicht mehr so dramatisch wie an diesem Abend. Wir dürfen lernen alles Erlebte wieder zu relativieren, nicht zu bewerten und direkt in „gut und schlecht“ einzuordnen und uns den Spaß am Ausprobieren, Experimentieren und mutig sein wieder zurückerobern!

Kinder können das so toll! Sie machen es uns täglich vor! Sie probieren aus, üben Neues, sind mutig und alleine dadurch lebendig! Jeder liebt sie dafür. Weil sie authentisch sind! Weil sie ehrlich sind und sich zeigen!

Also lasst uns einfach doch einfach ausprobieren, mutig sein, lebendig sein und vielleicht rufst Du mal Deinen Mut vor deinem geistigen Auge herein und schaust, wie er ausschaut!

Vielleicht ist es ein Tier oder ein Symbol das Du kennst! Nimm es mit in den Tag und schau mal wie Du all die Aufgaben, Herausforderungen und manchmal auch gefühlten Widrigkeiten meisterst, wenn Du das heutige Tagesmotto Deinem Mut widmest! Wir haben zudem ein wunderbares, kostenfreies  webinar zu diesem Thema gemacht, das Dich unterstützt mutig zu sein, mehr in Deine Selbstliebe zu kommen und Deinen Weg zu gehen klicke hier

„Heute ist mein Motto mutig zu sein!“  Wir freuen uns auf Deine Erfahrungen!

Christina und Walter, die glücklichen Gedankentanken-Speaker